Spitzbergen

Faszination Spitzbergen - Svalbard

Der offizielle Name für den Archipel einschließlich der Bäreninsel und Jan Mayen ist Svalbard. Der Name Spitzbergen ist allerdings geläufiger, obwohl dies nur der Name für die größte Insel ist. Es gibt Zweifel, wann Spitzbergen entdeckt wurde. Waren es Wikinger oder Russen im frühen 16. Jahrhundert? Mit Sicherheit bekannt ist nur, dass zwei holländische Schiffe unter dem Kommando von Willem Barents und Jan Corneliaz Rijp auf der Suche nach der Nordostpassage nach China Spitzbergen im Jahre 1596 erreichten. Das Land, das sie entdeckten, nannten sie Spitzbergen spitze Berge nach den charakteristischen Bergformationen im Nordwesten der Insel.

Geographie:
Die Inseln liegen zwischen dem 74. und 81. Grad Nord und dem 10. und 35. Grad Ost. Die Gesamtfläche beträgt 63.000 qkm, ca. 60% davon ist mit Gletschern bedeckt. Neben Longyearbyen sind Barentsburg und Ny Alesund die größten Siedlungen. Svalbard hat ungefähr die Größe der Republik Irland und ist auch heute noch fast unberührte Wildnis. Trotz seiner Nähe zum Nordpol ist die Landschaft überraschenderweise sehr vielfältig: Tundra, Gletscher, Fjorde und Berge, die im Westen der Insel eine Höhe von über 1.700 m erreichen. Von Zeit zu Zeit kalben die Küstengletscher mit donnerndem Lärm Eisberge ins Meer. Wenn man Augenzeuge eines solchen Ereignisses wird, ist dies ein unvergesslicher Eindruck.

Flora & Fauna:
Fast überall ist der Untergrund ständig in einer Tiefe von 80 bis 400 cm gefroren Permafrost. Im Sommer, wenn die obere Schicht taut, kann das Wasser nicht ablaufen und der Boden wird sumpfig. Aufgrund der Wärme des Golfstromes sind die Temperaturen relativ hoch und es entwickelt sich eine vielfältige Flora: außer der für die Tundra typischen Vegetation wie Moose und Flechten wachsen auch 250 Pilzarten, 7 Farnarten und 164 blühende Pflanzen. Es gibt nur wenige auf dem Land lebende Säugetierarten auf Spitzbergen (z.B. Rentiere). Alle anderen Säuger sind entweder teilweise, wie z.B. der Polarfuchs und der Eisbär, oder ganz, wie z.B. Walross, Bartrobbe, Sattelrobbe und Ringelrobbe, auf das Meer angewiesen. Einige Walarten kann man noch immer in den Spitzbergen umgebenden Gewässern finden. Obwohl die Fauna nicht so vielfältig ist wie in anderen Regionen, üben die riesigen Seevogelkolonien einen besonderen Reiz aus.

Klima:
Die Durchschnittstemperatur von Juni bis August liegt bei ca. 5°. In diesen Monaten regnet es wenig, dafür kann es aber zeitweise Nebel geben und im Norden auch manchmal Schnee. Die Ostküste steht unter dem Einfluss der kalten Meeresströmung aus dem Eismeerbecken (Barentsströmung) und die daraus resultierenden niedrigen Temperaturen haben zur Folge, dass sogar im Sommer das Packeis den Zugang zu den Inseln sehr erschwert. Dagegen erwärmt der Golfstrom die Westküste, auch während des gesamten Winters. Während der Zeit der Mitternachtssonne von April bis August ist es 24 Stunden hell und die Sonne ist über dem Horizont zu sehen. Der Temperaturrückgang während der Nacht ist nur gering. Von Mitte Juni bis Mitte September, d.h. ca. 3 Monate lang, können Schiffe in die Tierwelt dieser Region gelangen.

Longyearbyen:
Im Hauptort Svalbards leben im Sommer rund 1.800 Menschen unterschiedlichster Nationalitäten zusammen. Wegen des Permafrostes, der den Boden steinhart und eiskalt macht, verlaufen die Wasser- und Abflussleitungen der Stadt oberirdisch. Das sieht zwar nicht besonders schön aus, zeigt aber den technischen Aufwand, um diese unwirtliche Gegend ganzjährig bewohnbar zu machen.
Barentsburg:
Die russische Bergwerkssiedlung liegt ca. 40 km südwestlich von Longyearbyen. Das über eine Hügelflanke verstreute Barentsburg strahlt unverkennbar russisches Flair aus. Die ca. 850 russisch/ukrainischen Bewohner arbeiten hauptsächlich im Kohlebergwerk.


Spitzbergen

Auf den Spuren der Eisbären/Nordspitzbergen PLA06 1. Tag: Ankunft in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Archipels, West-Spitzbergen. Vor der Einschiffung besteht die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Die Pfarrkirche und das Svalbard-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Um Longyearbyen sind 100 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen worden. Am frühen Abend heißt es „Leinen los“ und wir fahren durch den Isfjorden.

Spitzbergen-Umrundung m.Expeditionsschiff OCN Reiseverlauf: 1. Tag: Ankunft in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Archipels, West-Spitzbergen. Vor der Einschiffung besteht die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Die Pfarrkirche und das Svalbard-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Um Longyearbyen sind 100 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen worden. Am frühen Abend heißt es „Leinen los“ und wir fahren durch den Isfjorden.

Spitzbergen & NO-Grönland & Polarlichter PLA BD Reiseverlauf: 1. Tag: Ankunft in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Archipels, West-Spitzbergen. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Die Pfarrkirche und das Svalbard-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Um Longyearbyen sind 100 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen worden. Am frühen Abend lichten wir den Anker und fahren durch den Isfjorden.

Rundum Spitzbergen per Segelschiff NOO20-22 Ankunft in Longyearbyen, der „Hauptstadt“ (eigentlich: Verwaltungszentrum) Spitzbergens. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit, einen Rundgangs durch die Siedlung zu unternehmen. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Am Abend setzen wir Segel und fahren nach Trygghamna, wo wir am nächsten Morgen die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert besuchen werden.

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