West- und Süd-Grönland inkl. Aurora Borealis

Ein-/Ausschiffungsort:  Ilulissat/Westgrönland Narsarsuaq/Südgrönland                                    
Dauer: 13 Tage/12 Nächte an Bord des Segelschiffes S/V Rembrandt van Rijn
Termine 2012:   13.09. bis 25.09. 
               
West- und Süd-Grönland inkl. Aurora Borealis           RVR16
 
Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zur groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterver-hältnisse beträchtlich variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich Tierbeobachtung reagieren zu können. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter.
 
Reiseverlauf:
1. Tag:
Ankunft in Ilulissat mit Charterflug von Reykjavik. Ilulissat (Jakobshavn) ist mit seinen 5.000 Einwohnern eine bedeutende Stadt in Westgrönland und mit seinen Museen, Forschungseinrichtungen, Krankenhaus usw. kulturelles Zentrum. Die Lage am Eisfjord und der Diskobucht ist einfach atemberaubend.
 
2. Tag:
Heute segeln wir bei guten Bedingungen entlang des großen Jakobshavn Gletscher mit seinen großen Eisbergen. Südlich davon erklimmen wir den Aussichtsberg Avangnardlit, von wo aus es einen fantastischen Blick über den  Eisfjord von Jakobshavn gibt, ein Naturdenkmal und UNESCO Weltkulturerbe.
 
3. Tag:
Die nährstoffreichen Gewässer rundum die Inselgruppe Hunde Ejland und Kronprinsens Ejland am Eingang der Diskobucht sind Heimat von Seevögeln und Walen. Wir planen einen Besuch der kleinen Siedlung von Hunde Eijland,  wo wir Überreste von Siedlungen der alten Thulekultur Grönlands aus dem 11. Jhd. und Grabstätten von holländischen Walfängern einer vergangenen Epoche des 18 Jhdt. sehen.
 
4. Tag:
Ankunft in Sydbay (Ukivik), wo traditionell im 18 Jhd. ausländische Walfänger und die einheimische Bevölkerung Handel anlässlich des alljährlichen Assivik betrieben. Hier versammelten sich viele Menschen aus unterschiedlichen Regionen an einem Strand, um zu handeln und Waren zu tauschen.  Wir planen eine Anlandung in der Nähe von Isortoq, wo Überreste von Häusern aus der Thulekultur zu finden sind. In diesem Gebiet sind auch Rentiere heimisch.
 
5. Tag:
Kangaamiut am Eingang des Evighedsfjord ist ein gastfreundlicher grönländischer Ort, die Dorfbewohner beherrschen noch traditionelles Kunsthandwerk.
 
6. Tag:
Ankunft in Nuuk, der Hauptstadt von Grönland mit einer Einwohnerzahl von ca. 14.000 Menschen. Hier gibt es Zeit zur freien Verfügung, z.B. um eine Sightseeing Erkundungstour im Ort zu unternehmen. Ein Besuch des Museums ist sehr lohnenswert, man kann dort zum Beispiel die mumifizierte Familie aus dem 15 Jhd. bestaunen, die in der Nähe von Uummannaq gefunden wurde. Das Kulturzentrum sollte man ebenfalls besuchen, dort gibt es regelmäßige Ausstellungen von Exponaten grönländischer Künstler. Im Ort kann man historische Gebäude der Besiedlungszeit sehen, in zahlreichen Buchläden gibt es eine große Auswahl an Büchern über Grönland. Hier macht es Spaß zu stöbern.  In den Gewässern westlich der Stadt sieht man manchmal Buckel-, und Blauwale. Am Abend Anlandung an der Südspitze von Akilia, wo man die ältesten exponierten Gesteine unserer Erde antrifft (3.8 Millionen Jahre)
 
7. Tag:
Besuch der Orte Fiskenaes (damals auch als Brielse Haven bekannt) und Lichtentenfels, ein Missionsposten aus dem 18. Jhdt. der Herrnhuter Brüdergemeinde (christliche Glaubensbewegung der evangelischen Kirche).
8. Tag:
Wir segeln an Flade Isblink vorbei und halten Ausschau nach Buckelwalen und Zwergwalen.
 
9. Tag:
In Ivittuut wandern wir zu einem verlassenen Kryolith Bergwerk und einem dazugehörigen Friedhof.  Wir setzen die Segel mit Kurs in den Ikat-Fjord, bekannt durch einzigartige Unterwasserstrukturen, die durch Mineralablagerungen zustande kamen. In diesem Gebiet sehen wir hoffentlich Moschusochsen, die im letzten Jahrhundert hier ausgewildert wurden.
 
10. Tag:
Wir versuchen Uunartoq zu erreichen, wo es Aussicht auf ein erfrischendes Bad in heißen Quellen und umgeben von Eisbergen gibt. Später segeln wir entlang gestrandeter Eisberge nach Lichtenau, ein liebevoller aber fast verödeter Ort , wo einst die Herrnhuter Brüdergemeinde im 18. Jahrhundert einen Missionsaußenposten hatte.
 
11. Tag:
Am Vormittag führt die Reise entlang der schönen Gletscherfront von Sermia, wor wir Zodiacexkursionen unternehmen und eine Anlandungen in der Nähe des Gletschers vorgesehen haben. Weiter im Inneren des Bredefjords landen wir bei Qoornooq an, dort sehen wir Hausruinen der alten Thulekultur.
 
12. Tag:
Im Eriksfjord statten wir den Wikingerorten Gardar (3 km Wanderung vom Anlandepunkt) und Brattahlíð, wo Erik der Rote einst vor über 1.000 Jahren lebte, einen Besuch ab. Am Abend Ankunft in Narsarsuaq.
 
13. Tag:
Rückreise von Narsarsuaq mit Linienflug nach Reykjavik oder Kopenhagen.
 
Eingeschlossene Leistungen:
Schiffspassage in der gebuchten Kabinenkategorie
Vollverpflegung an Bord inkl. Snacks, Kaffee, Tee
Sämtliche Zodiac - Anlandungen und Aktivitäten während der Schiffsreise
Lektorenprogramm und Betreuung durch ein erfahrenes Expeditionsteam
Transfers wie beschrieben
Ausführliches Informationsmaterial zu Ihrer Reise mit Zugang der Reisebestätigung
Das Ausfüllen eines medizinischen Fragebogens ist vorgeschrieben
 
Preise 2012/Person/EUR:
S/V Rembrandt van Rijn   
Kabinentyp: 
Doppel/außen o. Bad   Doppel/innen m. Bad    Doppel/außen m. Bad mit Bullauge RVR15      2.250,-                         2.500,-                                         2.750,-   
Einzelkabinenzuschlag: 70%.
Auf Anfrage sind auch geteilte Kabinen buchbar. 
 
Nicht eingeschlossene Leistungen:
Flüge nach Ilulissat und zurück ab Narsarsuaq jeweils via Reykjavik zu Ihrem gewünschten Abflugort
Auf dem Hin- und Rückflug ist voraussichtlich je eine Zwischenübernachtung in Reykjavik notwendig
Persönliche Ausgaben wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder, Vor- und Nachprogramme, evtl. Zusatzübernachtungen etc.
Eine Reisekrankenversicherung ist obligatorisch
Weiterhin empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung
 
Informationen zum Schiff:
Das Segelschiff S/V Rembrandt Van Rijn wurde Anfang des letzten Jahrhunderts als Focksegler für den Fang von Heringen eingesetzt. Das Schiff wurde in den Niederlanden als Dreimastschoner für den Passagierbetrieb im Jahr 1994 umgerüstet und segelte in Spitzbergen (1994 1996) und den Galápagos (1998 - 2001). Im Jahr 2011 wurde das
Schiff neu umgestaltet und restauriert. Es ist mit moderner Kommunikations- und Navigationstechnik ausgestattet und entspricht den hohen Sicherheitsanforderungen von SOLAS (Safety of life at sea).
Die S/V Rembrandt van Rijn verfügt über eine erfahrene Crew mit 10 Mitgliedern inklusive 2 Expeditionsguides. Es bietet Platz für 34 Passagiere in 17 Kabinen (1 Twin Außenkabine mit Bullauge ohne DU/WC, 6 Twin Innenkabinen mit DU (kein Bullauge), 10 Twin Außenkabinen mit DU/WC mit Bullauge.
Das Restaurant ist groß genug für alle Passagiere, sodass die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden können. Weiterhin gibt es eine separate Bar mit Lesetisch.
Das Schiff ist bestens geeignet für Expeditionsfahrten um kleine Inseln und verfügt über ausreichend Platz für Passagiere am Außendeck - sogar wenn das Schiff unter Segel fährt. Zwei robuste Schlauchboote (Zodiacs) ermöglichen Anlandungen und Exkursionen in entfernten und unzugänglichen Gebieten, die von großen Schiffen nicht besucht werden könnten.  
Schiffsdaten:
Baujahr/Umbau:  2011
Passagiere max.:  34
Besatzung:   10
Länge:   56,00 m
Breite:   7,00 m
Tiefgang:   2,50 m
Max. Geschwindigkeit: 9 Knoten (bei Motorenantrieb)
Stromspannung:  220 V
Eisklasse: keine, jedoch wurde der Rumpf beim Generalumbau verstärkt und ist somit bestens für      grönländische Gewässer geeignet
Tonnage:   451 t

West- und Süd-Grönland inkl. Aurora Borealis

 
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